Finden sich in T-Shirt, Pullover oder gar teuren Strickjacken mehrere Löcher, so handelt es sich fast immer um Kleidermotten. Einmal im Haus, vermehren sich die Schädlinge rasant. Einfach den Kleiderschrank aussaugen und die Wäsche waschen ist dabei keine Lösung. Wir zeigen in diesem Artikel, wie man Kleidermotten im Haus los wird.

Kleidermotten können viel zerstören

Kleidermotten sind nicht gefährlich oder gar giftig. Trotzdem sind sie im Haushalt unerwünscht, fressen doch die Larven viele kleine und große Löcher in die Kleidung. Das kann, je nach Stärke des Mottenbefalls, ganz schnell auch sehr teuer werden.

Kleidermotten loswerden – Schnell und effektiv in vier Schritten

Häufig fällt das Problem mit den fiesen Kleidermotten erst so richtig auf, wenn schon deutliche Schäden in der Garderobe auszumachen sind.

Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, sich der Kleidermotten zuverlässig und nachhaltig anzunehmen. Vier einfache Schritte helfen dabei, Kleidermotten effektiv loszuwerden.

Kleidermotten sind lästig, aber zum Glück nicht gefährlich. Wir haben für Sie wirksame Lösungen und Tipps gegen Motten, die sich bereits tausendfach bewährt haben.

Wichtig ist, dass Sie vorab genau klären, ob es tatsächlich Kleidermotten sind, die Sie herumschwirren sehen, damit Sie nicht versehentlich die falschen Mittel anwenden, weil es sich tatsächlich um Lebensmittelmotten handelt. Als kleine Fausregel: Kleidermotten sind silbrig, Lebensmittelmotten sind zweifarbig und bräunlich.

 

Schritt 1: Befallene Gegenstände ausfindig machen

Bei einem Befall mit Ungeziefer ist guter und schneller Rat teuer. Einerseits sollen die Kleidermotten schnell entfernt werden. Doch auf der anderen Seite sollen sie auch nicht allzu bald wieder zum Problem werden.

Sobald darum bereits nur ein Verdacht aufkommt, dass Kleidermotten sich in Schränken und Textilien eingenistet haben, ist keine Zeit zu vertrödeln, sondern muss gehandelt werden.

Zuerst ist es notwendig, intensiv nach allen befallen Gegenständen, Textilstoffen und Zellstoffen im gesamten Haus zu suchen. Ausgehend vom ersten Ort des Auffindens kann die Suche ausgeweitet werden. Dabei ist zu beachten, dass die befallenen Stücke durchaus mit kaum sichtbaren Spuren der Kleidermotten und Larven versehen sein können. Die Gefahr, entscheidende Stellen nicht zu finden, ist also groß.

Zur Prüfung des Befalls bieten sich aus dem Einzel- und Fachhandel spezielle Fallen an, vornehmlich für Kleidermotten.

Diese Pheromonfallen sollten in jedem Raum aufgestellt und regelmäßig auf möglichen Inhalt kontrolliert werden. Auf diese Weise werden bereits erste Schädlinge gefangen und es lässt sich erfahren, welche Bereiche einer Wohnung betroffen sind.

Es hat sich gezeigt, dass Schlafzimmer und Kinderzimmer zumeist die ersten Räume sind, in denen Kleidermotten auffallen. Das liegt nahe, denn üblicherweise werden hier Schränke und Kommoden aufgestellt zum Aufbewahren von Kleidung und Textilien. Diese müssen besonders gründlich kontrolliert werden auf Mottenbefall und eindeutige Zeichen dafür sind kleine Löcher und weiße Fäden.

An dieser Stelle gilt zur Bekämpfung von Kleidermotten schon direkt größte Sorgfalt. Die Gefahr ist schließlich sehr groß, dass bei übersehenen Tieren innerhalb weniger Wochen der Befall wieder riesig sein kann.

 

Schritt 2: Befallene Bereiche abschließen

Sobald auch nur ein einzelnes Insekt sichtbar ist, gilt sofortiges Handeln, um ein mögliches Ausbreiten auf andere Räume zu verhindern. Darum gilt, direkt Fenster und Türen zu schließen. Doch nicht nur der betroffene Raum sollte möglichst dicht abgeschlossen werden, sondern auch alle anderen, um ein ungewolltes Ausbreiten zu unterdrücken.

Als nächster Tipp gilt es, Kleidung und Textilien nicht offen herum liegen zulassen, selbst nicht für kurze Zeiträume. Hierbei ist zu beachten, dass vor allem bereits getragene Kleidung und benutzte Textilien für Kleidermotten besonders interessant sind aufgrund der Schweißrückstände und Hautzellen in den Fasern.

Schritt 3: Empfehlungen zum Umgang mit Kleidermotten

Auch, wenn es schwer fällt, sollten von Kleidermotten befallene Kleidungsstücke und Textilien umgehend entsorgt werden. Am besten geschieht dies mithilfe eines dichten, stabilen Müllbeutels aus Kunststoff, damit die Motten nicht entweichen können.

Wichtig ist nun, dass restlos alle Schränke, Kommoden und Schubladen komplett leer geräumt werden, um sie anschließend sehr gründlich auszusaugen. Hierbei ist zu beachten, dass vor allem Nischen, Ecken, Ritzen und schwer erreichbare Stellen sehr ordentlich abgesaugt werden müssen. Sind alle Stellen erreicht, sollte der Staubsaugerbeutel ebenfalls in einem dichten Beutel aus Kunststoff entsorgt werden.

Viele Betroffene möchten darüber hinaus alles gern feucht abwischen, um wieder ein hygienisches Gefühl zu erhalten. Das ist durchaus möglich, allerdings ist darauf zu achten, dass im Anschluss alles so trocken wie möglich sein muss. Dabei kann ein handelsüblicher Haarföhn gute Dienste leisten.

Nun kommt die vermutlich größte Arbeit, denn restlos alle Kleidungsstücke und Textilien müssen gewaschen und am besten auch im Wäschetrockner getrocknet werden. Wenn einige Kleidermotten oder deren Eier die Waschmaschine überlebt haben, werden sie im Trockner ganz bestimmt vernichtet. Für Dinge, die nicht in den Trockner passen, bietet sich das Trocknen in der Sonne an. Ist es dafür zu kalt, hilft auch das Einfrieren.

Besondere Maßnahmen sind zu ergreifen bei empfindlicher und hochwertiger Kleidung. Ist diese nicht offensichtlich von Kleidermotten befallen, sollten diese in luftdichte Kleidersäcke verpackt werden. Nun gilt es, Geduld zu bewahren und die Säcke regelmäßig auf möglichen Mottenbefall zu kontrollieren. Gibt es schließlich Entwarnung, können die Säcke wieder geöffnet werden. Es empfiehlt sich dennoch, diese Kleidung zu reinigen. Um einen zukünftigen Befall zu vermeiden, können Schränke und Kommoden mit Produkten aus Lavendel oder Zedernholz präpariert werden.

Schritt 4: Schlupfwespen helfen gegen Kleidermotten

Zwar bieten sich zahlreiche Produkte an zum Kampf gegen Kleidermotten, die im Handel zu unterschiedlichen Preisen erhältlich sind. Doch es empfiehlt sich hierbei, lieber auf chemische Inhaltsstoffe zu verzichten. Doch was tun bei einem hartnäckigen Problem mit Kleidermotten? Auch wenn es ungewöhnlich klingen mag, doch Schlupfwespen haben sich bei einem solchen Problem bestens bewährt.

Die räuberischen Insekten helfen dabei, Kleidermotten schnell, effektiv und ohne weitere Schäden zu bekämpfen.

Als natürliche Fressfeinde der Kleidermotten legen Schlupfwespen ihre eigenen Eier direkt in die der Motten, sodass eine weitere Fortpflanzung unterbrochen wird. Sicherheitshalber empfiehlt es sich, den Einsatz der Schlupfwespen mindestens 12 bis 16 Wochen durchzuführen, damit auch wirklich keine einzelne Kleidermotte mehr übrig bleiben kann.

Darüber hinaus leben die winzig kleinen Schlupfwespen nicht besonders lange und verursachen keine eigenen Probleme. Nach etwa drei Wochen sterben sie schließlich und zerfallen quasi zu harmlosem Hausstaub.

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