Egal ob morgens in den Haferflocken ein paar Larven oder Gespinste zu finden sind oder es in der Packung Nudeln eklig krabbelt: Lebensmittelmotten, bzw. Lebensmittelmottenlarven in den Vorräten sind für die meisten Menschen ein Gräuel.

Wir zeigen in diesem Artikel:

  • Erstmaßnahmen gegen Lebensmittelmotten
  • Lebensmittelmotten mit Schlupfwespen bekämpfen

Lebensmittelmotten sind gefährlich für die Gesundheit

Lebensmittelmotten finden die meisten Menschen zurecht eklig. Die kleinen Mottenlarven verschmutzen mit ihrem Kot die Nahrung. Auch die Gespinste, welche die Larve hinterlässt, sind nicht gerade appetitlich. Bauchschmerzen und Ekel sind vorprogrammiert

 

Infografik - Motten bekämpfen

 

Lebensmittelmotten loswerden – Schnell und effektiv in zwei Schritten

Es gehört sicher nicht zu den angenehmsten Überraschungen, wenn im Mehl oder im Frühstücksmüsli plötzlich eine Motte hervorkrabbelt. Ebenso wenig erfreulich ist es, wenn sich auf einmal Mottenlarven im Kühlschrank finden lassen. Die Freude ist schließlich ebenfalls denkbar gering, wenn beim Öffnen einer Schranktür ein paar Motten herausflattern.

Lebensmittelmotten sind lästige Schädlinge, doch es besteht kein Grund zur Panik. Mit handfesten und soliden Tipps ist es schließlich möglich, den Befall zu bekämpfen und in Zukunft zu verhindern. Werden Vorräte und Lebensmittel von Insekten befallen, handelt es sich meistens um Lebensmittelmotten.

Besteht dabei Unsicherheit, sollte vor einer Gegenmaßnahme zuverlässig geklärt werden, ob es sich tatsächlich um Lebensmittelmotten handelt oder ob ein anderer Schädling vorliegt. Mit einer Lebensmittelmottenfalle können Sie prüfen, ob ein Befall vorliegt.

Schritt 1: Wichtige erste Maßnahmen gegen Lebensmittelmotten

Der Einfachheit halber ist an dieser Stelle davon auszugehen, dass die gefundenen Parasiten tatsächlich als Lebensmittelmotten identifiziert wurden.

In aller Regel finden sich die Insekten in der Küche, aber auch in Kammern und überall dort, wo Lebensmittel aufbewahrt werden. Doch vor allem die Küche ist ein beliebter Ort für Lebensmittelmotten, sodass der erste Schritt bei einem Befall darin besteht, die Küche von Oben bis Unten sehr gründlich zu säubern. Dabei sind insbesondere Ritzen, Kanten, Nischen und dergleichen Bereiche zu reinigen, denn je schlechte ein Ort zugänglich ist, umso beliebter ist er als Unterschlupf für Lebensmittelmotten. Ist alles schließlich zuverlässig sauber und vollständig trocken, kann mit den aktiven Gegenmaßnahmen begonnen werden.

  • Tipp 1: Ist die Küche geradezu mit einem Schwarm Lebensmittelmotten befallen, muss ein guter Staubsauger her mit einem dichten Staubsaugerbeutel. Es mag etwas merkwürdig anmuten, doch es empfiehlt sich tatsächlich, die Motten sowohl aus der Luft, als auch aus den Möbeln zu saugen. Dazu ist es sinnvoll, auch und vor allem die Bereiche abzusaugen, die im Vorfeld feucht abgewaschen wurden. Auf diese Weise werden auch mit Putzmittel kaum erreichbare Stellen von Motten und deren Eiern gereinigt. Vorsicht gilt bei der Entsorgung des Staubsaugerbeutels. Dieser ist unbedingt im Anschluss zu entnehmen und in einem fest verschließbaren, dichten Beutel aus Kunststoff zu entsorgen. Das geschieht am besten im Freien, um eventuell doch entweichenden Insekten den Weg ins Hausinnere nicht zu leicht zu machen.

 

  • Tipp 2: Sind alle Schränke, Schubladen und Staufläche gereinigt, gilt der nächste prüfende Blick den Lebensmittelbehältern. Auch verpackte Produkte sollten auf möglichen Befall untersucht werden. Dabei ist nicht nur mit ausgewachsenen Tieren zu rechnen. Auch Eier, Larven und vor allem Spinnfäden und Kot lassen auf einen Befall mit Lebensmittelmotten schließen. Sind Lebensmittel betroffen, müssen diese fest verschlossen werden und schließlich ebenfalls in einem dichten Kunststoffbeutel außer Haus gebracht werden.

 

  • Tipp 3: Bei Lebensmitteln, die ganz eindeutig nicht von Lebensmittelmotten getroffen sind, ist es wichtig, diese trotzdem umzufüllen in andere, sauber und vor allem trockene Gefäße. Hierzu empfehlen sich luftdicht verschließbare Behälter, die eigens für die Aufbewahrung von Lebensmitteln vorgesehen sind. Dazu haben sich Behälter aus Edelstahl, Glas oder Keramik besonders bewährt. Möglich ist auch harter Kunststoff, doch hierbei muss auch höchste Qualität geachtet werden, weil Lebensmittelmotten kein Problem damit haben, sich durch Folien und dünnes Plastik zu nagen. Sicherheitshalber sollten die neu verpackten Dinge vorerst außerhalb der Küche oder Vorratskammer gelagert werden.

 

  • Tipp 4: Nun muss erneut geputzt werden, diesmal jedoch mit etwas stärkeren Mitteln als Seife und Putzmittel. Zu empfehlen ist dabei ein guter Essigreiniger, mit dem vor allem Ritzen und kleine kanten erreicht werden müssen. Wer keinen Essigreiniger kaufen möchte, kann diesen auch selbst anrühren. Dazu benötigt wird ein guter Haushaltsessig, der mit Wasser im Verhältnis 1 zu 2 angemischt wird. Achtung bei der Nutzung von Essigessenz, denn diese ist im Verhältnis 1 zu 10 mit Wasser zu mischen. Auch an dieser Stelle ist es sehr wichtig, vor allem auf schwer erreichbare Stellen zu achten. Das bedeutet, dass auch unter den Schränken, auf den Schränken, hinter Schubladen und um Ablageflächen herum geputzt werden muss.

 

  • Tipp 5: Abschließend ist sicherzustellen, dass alle geputzten Bereiche vollständig trocken werden. Weil sich das Klüften nicht anbietet, kann ein normaler Fön benutzt werden. Damit wird alles schnell trocken und außerdem werden noch Larven und Eier durch die Hitze zerstört. Doch Vorsicht mit dem Fön, vor allem bei längerem Einsatz, sodass Verletzungen und Schäden vermieden werden. Übrigens tummeln sich Lebensmittelmotten nicht nur in menschlicher Nahrung. Wer Haustiere besitzt, sollte das Tierfutter auf keinen Fall vergessen werden bei der Kontrolle. Dasselbe gilt auch für Trockenblumen, Süßigkeiten und sogar Körperpflegemittel. Tauchen also Lebensmittelmotten auf, sollten alle denkbaren Orte in der Wohnung und im Haus kontrolliert werden.

 

Schritt 2: Lebensmittelmotten endlich komplett loswerden
Tatsächlich ist der Aufwand riesig, auch wenn nur einzelne Lebensmittelmotten entdeckt werden. Größte Sorgfalt und Sauberkeit ist wichtig zur Vorbereitung der nächsten Handschritte. Leider ist auch bei ständiger Vorsicht nicht auszuschließen, dass immer noch einzelne Tiere, vor allem jedoch deren Eier in unerreichbaren Ritzen ungestört weiter leben. Es steht außer Frage, dass auch diese Exemplare erwischt werden müssen, doch wie?

 

Zwei Möglichkeiten bieten sich an. Einfach, aber auch nicht ganz ungesund, ist die Nutzung chemischer Insektenbekämpfer. Es stellt sich die Frage, ob die genutzten Nervengifte wirklich eine sinnvolle Entscheidung darstellen, um in der Küche angewendet zu werden. Die andere Möglichkeit besteht in der Nutzung räuberischer Insekten.

Lebensmittelmotten und Schlupfwespen

Wer sich nun vor Ekel beginnt zu schütteln, der sollte sich erst einmal von den Vorteilen der Schlupfwespen überzeugen lassen. Anders als die großen Geschwister sind Schlupfwespen winzig klein, nicht größer als 0,4 Millimeter. Damit sind sie nicht nur quasi unsichtbar, außerdem besitzen sie keine Flügel.

Praktisch ist bei der Nutzung dieser räuberischen Insekten, dass sie nicht unbegrenzt mobil sind, sondern sich nur am Ort der Aussetzung aufhalten. Solange Lebensmittelmotten vorhanden sind, bleiben die Schlupfwespen aktiv. Nach drei Wochen, spätestens jedoch, wenn keine Futterquellen mehr vorhanden sind, sterben die Wespen und zerfallen zu unschädlichem Hausstaub.

Die Nutzung der praktischen Schlupfwespen ist darum denkbar simpel, ausgesprochen effektiv und bleibt weitestgehend unbemerkt.

So funktioniert die Nutzung von Schlupfwespen

Schlupfwespen im Einsatz gegen schädliche Insekten haben sich vielfach bewährt und bestechen durch die einfache, zuverlässige Nutzung. Dabei sind die kleinen Räuber die größten Feinde der Lebensmittelmotten. Die Wespen suchen nach den Eiern und injizieren durch ihren Legestachel die eigenen Eier hinein. Die Motteneier dienen als Nahrungsgrundlage für die Wespen, sodass
deren Entwicklung abgebrochen wird.

Abgesehen vom Fachhandel und gut sortierten Zooläden ist das Internet die beste und einfachste Möglichkeit, eine Lieferung Schlupfwespen zu beziehen. Dazu bieten die Hersteller sogenannte Insektenkarten an. Das sind speziell geformte Karten, die als Träger für 1.000 bis 3.000 Eier der Wespen dienen.

Bei einem Befall von Lebensmittelmotten wird also entsprechend der individuellen Anwendungshinweise eines der Kärtchen in den Schrank, die Schublade oder die Kommode gelegt. Nach ein paar Tagen schlüpfen die winzig kleinen Wespen und machen sich an die Arbeit.

Mindestens für 12 bis 16 Wochen sollte der Einsatz der Schlupfwespen dauern, sodass eine Karte mit Eiern nach etwa 3 Wochen gegen eine neue ausgetauscht werden sollte. Vorsicht ist also besser als Nachsicht, denn abgesehen von der denkbar einfachen Nutzung der Schlupfwespen ist das gründliche, mehrfache Putzen, das Sortieren der Lebensmittel und der Verlust betroffener Produkte aufwendig, lästig und nicht erfreulich. Es ist darum wichtig, sowohl im ersten Schritt, als auch bei der Nutzung der Schlupfwespen ordentlich und geduldig vorzugehen.

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